SOFTMARK AG

Coglets® - Cognitive Systeme

Finanzplanung

Regelkreisbasierende Finanzplanung

Das Modul ist eine integraler Bestandteil von Intercash und kann als solches auch separat betrieben werden, ohne die weiteren Funktionalitäten von Intercash zu nutzen. Es ermöglicht eine höchst effiziente Liquiditätsplanung, die sich in ihrer methodischen Herangehensweise grundsätzlich von den herkömmlichen Liquiditätsplanungssystemen unterscheidet. Dadurch können Sie eine hochvalide Liquiditätsplanung innerhalb von nur 30 Minuten für Ihr Unternehmen erzeugen, die im Vergleich zu herkömmlichen Planungssystemen deutlich näher an der Realität liegt.

Nutzen des Moduls
  1. Deutlich geringerer personeller und zeitlicher Aufwand zur Erstellung von Finanzplänen
  2. Deutlich höherer Realitätsbezug
  3. Autoregulative Fähigkeiten bei sich verändernden Rahmenbedingungen
Methodik

Im Gegensatz zur herkömmlichen Liquiditätsplanung, wo der Detaillierungsgrad von vornherein groß angelegt wird, bis schließlich ein komplexes Finanzgebilde entsteht, das in sich zwar schlüssig aufgebaut ist, jedoch auf Grund seines geschlossenen Charakters an der Realität vorbeigeht, verfolgt der Coglet-Ansatz das gegenteilige Ziel. Nicht das Detail ist entscheidend, sondern die Richtigkeit des Musters der Beziehungen und Wechselwirkungen der am System beteiligten Komponenten.

Während mit zunehemender Komplexität die Sicherheit herkömmlicher Prognosen sinkt, werden Coglet-Prognosen um so sicherer. Sobald die Beziehungen zwischen den Teilen eines Systems stärker hervortreten – und dies ist bei sehr komplexen Systemen wie einem Finanzplan der Fall – und man die Analyse auf diesen Beziehungen aufbaut, tritt die Bedeutung der Systemteile zurück. Man kann sie zu Gruppen zusammenfassen und auch die Beziehungen auf wenige Wechselwirkungen zwischen solchen Hauptpunkten reduzieren, ohne daß die eigentliche Aussage verlorengeht. Für die Liquiditätsplanung bedeutet das: Entscheidend ist, daß das Gesamtkonstrukt schlüssig ist und in der Realität bestehen kann.

Methodische Abgrenzung
  1. Der herkömmliche Ansatz konzentriert sich auf einzelne Elemente im System, das Coglet fokussiert auf die Wechselwirkungen zwischen den Elementen
  2. Der herkömmliche Ansatz berücksichtigt die Art der Wechselwirkungen, das Coglet die Ergebnisse der Wechselwirkungen
  3. Der herkömmliche Ansatz stützt sich auf die Genauigkeit der Details, während das Coglet die Wahrnehmung der Ganzheit in den Vordergrund stellt
  4. Der herkömmliche Ansatz verändert jeweils nur eine einzige Variable, während das Coglet Gruppen von Variablen gleichzeitig verändert
  5. Der herkömmliche Ansatz ist unabhängig von der Zeitdauer, die betrachteten Phänomene sind reversibel. Das Coglet bezieht Zeitdauer und Irreversibilitäten ein
  6. Der herkömmliche Ansatz bildet genaue und detaillierte Modelle, die jedoch kaum in Handlungen umsetzbar sind. Das Coglet bietet Modelle, die in mancher Hinsicht nicht stichhaltig genug sind, um als Wissensbasis zu dienen, jedoch für Entscheidungen und Handlungen brauchbar sind
  7. Der herkömmliche Ansatz erreicht gutes Detailwissen, jedoch schlecht definierte Ziele. Das Coglet erreicht nur unscharfe Details, jedoch gutes Wissen über die Ziele
  8. Der herkömmliche Ansatz verfügt über keine autoregulativen Fähigkeiten, das Coglet kann dagegen bei sich verändernden Rahmenbedingungen autoregulativ gegensteuern. Das bedeutet im konkreten Fall der Finanzplanung, dass sich von einem vordefinierten Ziel aus rückwärtsgerichtet Zahlungsstrategien neu aufbauen, sobald der Anwender innerhalb des Gesamtkonstrukts Änderungen vornimmt
Abgrenzung von Finanzplanung auf Basis von Coglet-Technologie gegenüber herkömmlichen Liquiditätsplanungssystemen
  1. Fokussierung auf die Liquiditätsplanung, nicht auf die Umsatz- und Kostenplanung: Im Vordergrund des Finance Coglets steht die Liquiditätsplanung, die Umsatz- und Kostenplanung ist eine von mehreren Voraussetzungen hierfür, steht in der Wertigkeit jedoch der Liquiditätsplanung nachgelagert (innerhalb der Liquiditätsplanung finden sich neben den liquiditätsrelevanten Positionen aus der Umsatz- und Kostenplanung auch andere Vorgänge, die zu berücksichtigen sind. Zahlungsvorgänge wie z.B. Urlaubs- und Weihnachtsgelder werden im Rahmen der Liquiditätsplanung korrekterweise als periodisch wiederkehrende Jahres-Einmalzahlungen gesetzt und auch in der Umsatz- und Kostenplanung entsprechend berücksichtigt)
  2. Berücksichtigung von individuellen Zahlungszielen pro Umsatz-/Kostenposition, d.h. es existieren keine generellen Zahlungszieldefinitionen, was in herkömmlichen Liquiditätsplanungssystemen regelmäßig zu systemischen Fehlern führt
  3. Periodizitäten von liquiditätsrelevanten Vorgängen werden in Intercash entsprechend den hinterlegten Periodizitätszyklen iterierend kalkuliert und in der Liquiditätsplanung dargestellt, wobei entsprechende Terminierungsdaten Vorgänge in ihrer Periodizität automatisch begrenzen können
  4. Automatische Befüllung der Liquiditätswerte: Unter Anwendung der erlernten Zahlungsprofile der Vergangenheit werden die Liquiditätsentwicklungen saisonalen Profilen und anderen Abhängigkeiten/Wechselwirkungen angepasst. Dadurch läßt sich mit der Vorgabe einiger weniger Zielwerte eine valide Planung innerhalb von 30 Minuten erstellen. Etwaige Korrekturen erfolgen nachgelagert, behalten aber das unternehmensspezifische Grundmuster bei (die Detailplanung folgt der gesamtheitlichen Konzeptplanung, und nicht umgekehrt wie in herkömmlichen Liquiditätsplanungstools. Dadurch bleiben die relevanten Grundmuster der Zahlungsströme innerhalb des Unternehmens valide, die Korrektheit der Details tritt eher in den Hintergrund)
  5. Autoregulation: Eine Änderung der Saldenwerte führt zu einer automatischen Rekalkulation der als variabel deklarierten Liquiditätspositionen, die als konstant bezeichneten Positionen bleiben erhalten. Durch die Unterscheidung zwischen konstanten und variablen Positionen kann auf diese Weise eine Liquiditätsplanung innerhalb kurzer Zeit neu aufgesetzt werden, ohne dass sich hier systematisch alle Werte entsprechend verschieben. Es handelt sich hier um eine Art von Autoregulationsmechanismus.
  6. Schnelle Umschaltbarkeit: Die dynamische Umschaltbarkeit zwischen Liquiditätsansicht und Umsatz-Kostenansicht garantiert die Übersicht innerhalb ein- und derselben Bildschirmmaske. Durch die individuelle Berücksichtigung des Steuersatzes pro Umsatz- und Kostenposition rechnet Intercash aus den Liquiditätsbruttowerten automatisch die korrespondierenden Umsatz- und Kostennettowerte heraus.

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